Mitarbeiterinterview - Darius Rohleder

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen von SABEU (Teil 17) und lernen Sie Darius Rohleder kennen.

Seit dem 1. Januar 2026 verstärkt Darius Rohleder SABEU als Specialist Membrane Development. Als Polymerchemiker beschäftigt er sich mit der Weiterentwicklung unserer Membranprozesse und Beschichtungssysteme und unterstützt darüber hinaus verschiedene Bereiche wie Produktion, Vertrieb und Qualitätssicherung.
Wir haben mit Darius über seinen Weg in die Membranentwicklung, seine bisherigen Erfahrungen bei SABEU und seine Ziele für die kommenden Monate gesprochen.

Was hat dich ursprünglich dazu bewegt, dich beruflich mit Membranen und deren Entwicklung zu beschäftigen?
Eigentlich war es eher Zufall. Membranen empfand ich zunächst als ein eher langweiliges Thema. Nach meiner Promotion ergab sich dann die Möglichkeit, direkt bei Sartorius in die Membranentwicklung einzusteigen.
Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass es so gekommen ist, denn die Membranentwicklung ist ein ziemlich spannendes Feld, in dem gerade viel passiert. Besonders im Bereich der Beschichtungen kann ich als Polymerchemiker viel ausprobieren und gezielt Einfluss auf die Eigenschaften von Membranen nehmen.

Du arbeitest im Bereich Entwicklung als Specialist Membrane Development – wie würdest du jemandem, der mit dem Thema noch nie zu tun hatte, erklären, was du eigentlich machst?
Meine Arbeit bei SABEU ist sehr vielseitig. Überall dort, wo die Membran eine Rolle spielt, bin ich gefragt – sei es, wenn der Vertrieb technische Unterstützung benötigt, die Produktion bei einem Prozess vor einer Herausforderung steht oder die Qualitätssicherung bei der Bewertung und Lösung von Problemen meine Expertise braucht. Dabei bin ich häufig erster Ansprechpartner, wenn es um die Eigenschaften, Verarbeitung oder Weiterentwicklung unserer Membranen geht.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Membranprozesse. Ein großes Thema ist dabei der Schritt weg von einzelnen Prozessschritten hin zu kontinuierlichen, reproduzierbaren Prozessen. Dazu kommt auch ein wenig „Hexenküche“: In ersten Handversuchen kombiniere ich verschiedene Chemikalien, um neue Beschichtungssysteme für unsere Membranen zu entwickeln. Sind die Ergebnisse vielversprechend, werden diese anschließend auf unseren Produktionsanlagen getestet – immer mit dem Ziel, daraus praxistaugliche Lösungen für unsere Kunden und unsere Fertigung zu entwickeln.

Welche Meilensteine möchtest du in den nächsten 12 Monaten erreicht haben?
In den kommenden zwölf Monaten ist es mir ein großes Anliegen, hier in Northeim eine schlagkräftige Entwicklungsabteilung mit aufzubauen. Dabei möchte ich den Schwung aus der Werksverlagerung mitnehmen und gleichzeitig den guten Austausch zwischen den verschiedenen Abteilungen aufrechterhalten.
Besonders freue ich mich, wenn wir in etwa einem Jahr die Ausbildung zum/-r Chemikanten/-in starten können.
Die Ausbildung kann eine spannende Verbindung zwischen Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung schaffen.
Auf fachlicher Ebene möchte ich insbesondere das Thema PFAS-freie Beschichtungen weiter vorantreiben. Ich halte diesen Ansatz nicht nur aus ökologischer Sicht für sehr sinnvoll, sondern sehe darin auch eine große Chance für SABEU, sich im Markt weiterzuentwickeln und neue Potenziale zu erschließen.

Was schätzt du bisher besonders an der Arbeit und am Team bei SABEU?
Besonders schätze ich die kurzen Entscheidungswege und das gewisse Start-up-Feeling. Sowohl in der Produktion und Entwicklung als auch auf Managementebene kann bei SABEU sehr schnell reagiert werden. Das macht die Arbeit dynamischer als bei vielen größeren Unternehmen.
Dazu kommt die Nähe zum Kunden, durch die wir sehr zielgerichtet an konkreten Herausforderungen arbeiten können. Durch die aktuelle Werksverlagerung habe ich außerdem die Möglichkeit, viele Dinge aktiv mitzugestalten. Diese Kombination macht mir viel Spaß.

Was machst du, wenn du nach einem Arbeitstag den Kopf frei bekommen möchtest?
Einen Tag ohne Sport gibt es bei mir nur selten. Nach der Arbeit geht es für mich deshalb meistens entweder zum Fußball oder ins Fitnessstudio.

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